Thu. Jul 25th, 2024

Das neuartige Coronavirus oder das schwere akute respiratorische Syndrom Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) hat weltweit über 11,79 Millionen Menschen infiziert und bis heute über 543.000 Menschen getötet.

Das Virus hat bei einigen Personen zu schweren Komplikationen der Atemwege und Krankenhausaufenthalten geführt. Diese Personen mussten intensiv betreut und beatmet werden, und das Ergebnis dieser Patienten ist normalerweise schlecht.

Derzeit gibt es keine endgültigen Medikamente zur Behandlung und Heilung der Infektion, und es gibt keine wirksamen Impfstoffe zur Verhinderung einer Virusinfektion.

Forscher auf der ganzen Welt sind auf der Suche nach Medikamenten, die dazu beitragen können, die Schwere der Komplikationen von COVID-19 zu verringern. Derzeit befinden sich 21 Impfstoffkandidaten in der klinischen Bewertung und 139 Impfstoffkandidaten in der präklinischen Bewertungsphase.

Rolle von Kortikosteroiden in COVID-19
Es ist bekannt, dass COVID-19 bei einigen Personen schwere Atemwegserkrankungen verursacht. Studien haben gezeigt, dass einige Kortikosteroide wie Dexamethason die Entzündung der Atemwege bei diesen Patienten verringern und ihnen durch die Linderung der Symptome schwerer Erkrankungen zugute kommen können.

Forscher in dieser neuen Studie untersuchen, ob die Steroidinhalatoren, die zur Verringerung der Asthma-Exazerbationen verwendet werden, für Patienten mit frühem COVID-19 nützlich sein und ihr Risiko für schwere Erkrankungen verringern könnten.

Das Paradox
Der leitende Forscher in diesem Team, Dan Nicolau, Associate Professor an der QUT, erklärte, dass bei Asthmatikern und Patienten mit chronischer Lungenerkrankung und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), die regelmäßig mit Kortikosteroiden inhaliert werden, ein geringeres Risiko für schwere Erkrankungen festgestellt wurde in der frühen Phase der Pandemie. Er sagte, dass dies paradox sei, da diejenigen mit einer langfristigen Lungenerkrankung anfangs ein höheres Risiko für eine respiratorische Virusinfektion wie SARS-CoV-2 hatten. In seiner Erklärung sagte er: “Dies schien paradox, da COVID-19 die Lunge betrifft – und diese Patienten Lungenprobleme haben -, sodass sie einem höheren Risiko für schwere Erkrankungen durch das Virus ausgesetzt sein sollten.”

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